Die Lehre in der Umwelt- und Technikgeschichte bringt unterschiedlichste Herausforderungen mit sich:
Interdisziplinäre Seminargruppen, Themenvielfalt, außergewöhnliche Quellen und Räume. Aspekte dieser und weiterer Facetten der Lehre werden in dem Workshop anhand von Theorie und Best-Practise-Modellen vorgestellt und diskutiert.
Ort:
KIT, Geb. 20.30
Seminarraum 0.019
Englerstraße 2
76131 Karlsruhe
Programm (Online-Flyer):
Donnerstag, 5. März
13.30: Ankunft
14.00: Begrüßung & einführende Worte
Marcus Popplow (Department für Geschichte, KIT), Christian Götter (Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig), Nicole Hesse (Department für Geschichte, KIT), Daniel Jankowski (Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig)
14.30: Panel I: Zwischen den Stühlen.
Technik- und Umweltgeschichte jenseits der Geisteswissenschaften
Jonas van der Straeten (TU Eindhoven): „The most non-TU/e course I’ve had in 5 years TU/e“: Entwicklung, Internationalisierung und Skalierung von Geschichtslehre für Ingenieurstudierende an der TU Eindhoven.
Marcus Popplow (KIT): Technik und Umweltgeschichte für Maschinenbaustudierende. Konzept und Durchführung eines Seminars am KIT.
Désirée Schauz (KIT): Zwischen den Kulturen. Erfahrungen einer deutsch-indischen Lehrkooperation.
16.00: Pause
16.30 Panel II: Zu den Objekten. Lehre am Material vor Ort
Lina Schröder (Universität Bamberg/Bayreuth): Und wieder ein weiteres Puzzleteil: Amperemeter – wertvolle Quellen im Kontext der Elektrifizierung des Alltags.
Jakob Müller (TU Braunschweig): Stromgeschichte(n): Ein Seminar im Elektrizitätszählerkabinett der PTB und die Publikation von studentischen Arbeiten.
17.30 Pause
18.00 Panel III: Studentische WUT:
Impulse für die ‚Nischenkonstruktion‘ der Wissenschafts-, Umwelt- und Technikgeschichte an der TU Berlin
Charlie Fischer, Svenja Goetz, Tjark Nentwig und Fabian Zimmer (TU Berlin)
19.00 Abendessen im Restaurant “Wilma Wunder” (Karl-Friedrich-Straße 9, Karlsruhe)
Freitag, 6. März
9.30 Panel IV: In die Welt. Global- und kolonialhistorische Zugriffe
David Drengk (Ruhr-Universität Bochum): Materialität und Erinnerung: Methodische Synergien für eine erfahrungsorientierte und globale Umwelt- und Technikgeschichtslehre.
Stefan Esselborn (München): In einem Semester um die Welt? Globalgeschichtliche Ansätze in der umwelt- und technikgeschichtlichen Lehre.
10.30 Pause
10.45 Panel V: Durch Raum und Zeit. Perspektiven über den Seminarraum hinaus
Stefan Poser (KIT): Spannende Wissenschaft? Planung eines Escape Room als Seminarprojekt in der Umwelt- und Technikgeschichte.
Holger Dietrich (PH Ludwigsburg): Ein geschichtsdidaktisches Kompaktseminar als Chance für die Vermittlung von „Denkmalkompetenz“.
11.45 Pause
12.15 Resümee und Abschlussdiskussion
13.00 Abreise
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bitte bis zum 28.2.2026 an klaudija.ivok@kit.edu
Der Workshop wird von der gtg unterstützt.